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Vorschau Bezirksliga

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Sonntag, 19.3.17, 15.00
1. FC Donzdorf I - TSVN I

Schaut man in den Rückspiegel, so kann man zur Erkenntnis kommen, dass die Vorrundenpartie gegen den FC Donzdorf eine Art Knackpunkt für den weiteren Verlauf der Saison war. Nach vier Spielen mit drei Siegen und einem Remis gehörten die Grünweissen zur Bezirksligaspitze und auch gegen den ehemaligen Verbandsligisten schien sich die Erfolgsserie fortzusetzen. Bis zehn Minuten vor dem Ende führte man nämlich 3:1 und das war noch nicht mal der adäquate Ausdruck der Überlegenheit. Was dann passierte, versetzte den Aileswasen in Schockstarre, denn der FCD drehte die Partie, gewann noch mit 4:3 und es folgten zwei weitere Niederlagen in Denkendorf und gegen die SGEH.

Am letzten Sonntag beendeten die Schützlinge von Georgios Karatailidis zwar ihre Niederlagenserie in der Rückrunde, doch der eine Punkt war gegen einen nicht zu den Übermannschaften zählenden FV Faurndau einfach zu wenig. Wiedermal hatte die in der ersten Halbzeit couragiert auftretende Mannschaft den Sack nach Führung nicht zugemacht. Kleiner Trost: Der Vorsprung auf den Relegationsplatz wurde geringfügig um einen Zähler ausgedehnt und tabellarisch ging es sogar um einen Rang nach oben. Davon allerdings sollte sich niemand blenden lassen, denn schon nach dem kommenden Spieltag könnte es wieder anders aussehen. Die weiteste Reise der Saison ist nämlich keine angenehme - nicht nur der Entfernung wegen. 

Im Lautertalstadion ist der TSV wieder gefordert, aber auch nicht chancenlos zumal seine Leistungen zuletzt andere Ergebnisse verdient gehagt hätten. Das Trainerteam wird vor allem wieder den Seelendoktor geben müssen, denn die momentane Situation ist nun Kopfsache. Vom Potential her darf der Ligadino nämlich niemals in den Regionen stehen, die er aktuell einnimmt. Die Personalsituation ist derzeit  nicht schlecht, da nur Moritz Krasser und voraussichtlich wieder Cosimo Attorre fehlen werden.

Acht geben muss man vor allen Dingen auf Josip Skrobic (11 Tore), der schon das Vorspiel maßgeblich auf den Kopf gestellt hat. Auch Alexander Simperl (5) kommt nach seinem Kreuzbandriß so langsam wieder auf Touren und die Kreise von Emre Sahin (6) müssen ebenfalls dringend eingeengt werden. Die Atmosphäre wird jedenfalls wieder unangenehm sein im Lautertal und man darf gespannt sein, ob und wie der TSV dort dagegen halten kann.

      

Gelesen 236 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 15 März 2017 09:25
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